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FDP Ortsverband Wiesloch

Die Vision

Die FDP Wiesloch setzt sich ein für das Ziel, Wiesloch nachhaltig als attraktiven städtischen Lebensraum und Wirtschaftsstandort bewahren und stärken. Wir sind davon überzeugt, dass wir das hohe Niveau an Lebensqualität in Wiesloch trotz der schwierigen Rahmenbedingungen halten und ausbauen können


Die Strategie

  • Enge Zusammenarbeit mit Walldorf
  • Intensive Mitwirkung und Einbettung in die Aktivitäten unserer Metropolregion
  • Aktiver und fairer Standortwettbewerb mit den Umlandgemeinden
  • Einsatz bewährter Prinzipien liberaler Kommunalpolitik wie privat vor Staat,

Eigenverantwortung und Gemeinsinn.

Wir Liberalen bauen auf eine starke Gemeinschaft von Wieslocher Bürgerinnen und Bürgern, die sich füreinander verantwortlich fühlen und nicht zuerst danach fragen, was die Stadt für sie tun kann, sondern die Dinge selbst in die Hand nehmen. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation, der demographischen Entwicklung, der öffentlichen Verschuldung und der Fakten, die die Umlandgemeinden in den vergangenen Jahren gesetzt haben, sind wir davon überzeugt, dass nur dieser Weg zu nachhaltigem Erfolg führt.


Die Umsetzung

Finanzen


  • Abbau der Schulden
  • Keine weiteren finanziellen Risiken
  • Konsequente Aufgabenkritik: Übertragung von Aufgaben an private Unternehmen und PPP-Modelle. Bspw. sollte die Stadt ernsthaft nach einem Käufer für das Palatin suchen.
  • Bündelung von öffentlichen Leistungen (bspw. Bauhof) mit der Stadt Walldorf und weiteren Umlandgemeinden
  • Aktiveres Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung für ein positiveres Klima für Gewerbe, Dienstleistungen, Handwerk und Industrie, bspw. durch Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes.
  • Förderung des Zuzugs von Neubürgern mittels Ausweisung städtisch verdichteten Wohnraums im Zentrum und attraktiver Angebote für Kinder und Familien.


Verkehr

Die FDP unterstützt alle Initiativen zur Reduzierung der Lärm- und Feinstaubbelastung der Altwieslocher Bürger wie "Move" oder Probebetrieb einer Pförtnerampel. Sofern sich eine Umgehungsstraßenlösung überhaupt noch als notwendig und zweckmäßig herausstellt, sollten die Alternativen nochmals sorgfältig analysiert werden. Ein wesentliches Argument für die Südumgehung ist dabei hinfällig, da ein weiteres Erschließen der Äußeren Helde und damit Anbindung an eine Umgehungsstrasse wegen der bisherigen ökologischen und kostenmäßigen Erfahrung und Einsichten, sowie des abnehmenden Bedarfs an Bauland durch großzügige Angebote in den Nachbargemeinden, einschließlich Heidelberg (Bahnstadt, Abzug der Amerikaner) äußerst unwahrscheinlich ist. Die erhoffte Finanzierung einer Tunnellösung bei einer Südumgehung ist bei der Finanzsituation des Landes die nächsten Jahrzehnte unrealistisch. Wir streben eine realistische gemeinsame Lösung mit den umliegenden Gemeinden an. Dabei muss der flächenschonende Ausbau vorhandener Umgehungsstrassen und ein kurzwegiger Anschluss an die Autobahn im Vordergrund stehen.


EnBW- und Bahnhofsgelände & Innenstadtbelebung

Die FDP fordert als Grundlage und Voraussetzung für eine fundierte Entscheidung:

  • Eine Gutachterliche Klärung durch unabhängige Institutionen, ob und welcher zusätzliche zukünftige Bedarf an Geschäften und Verkaufsflächen in Wiesloch und dem Einzugsgebiet wirklich besteht
  • Ein städtebaulichen Gesamtkonzeptes für das gesamte Gelände um den alten Stadtbahnhof als städtisch verdichtetes zentrumsnahes Wohnviertel mit gegebenenfalls Einkaufsmöglichkeiten
  • Eine Verkehrsplanung für das gesamte Areal und die angrenzenden Wohngebiete mit dem Ziel, die untere Hauptstraße zu beruhigen und die bestehenden Wohngebiete nicht unzumutbar zu belasten.


Bahnhof Wiesloch-Walldorf

Die FDP fordert den zügigen Ausbau dieses für die Entwicklung der Partnergemeinden äußerst wichtigen städtebaulichen Schwerpunktes mit zusätzlichem Gewerbe- und Dienstleistungsangebot. Diese Chance dürfen sich Wiesloch-Walldorf nicht entgehen lassen. Die unterschiedlichen Finanzkraft der beiden Gemeinden sollte dabei nicht zu einer Verzögerung oder einem Stillstand führen. Hier sind "kreative" Lösungen gefragt, wie z.B. auch Vorleistung durch das finanzstarke Walldorf, die durch spätere Leistungen von Wiesloch ausgeglichen werden müssen. Jetzt und hier muss sich die Partnerschaft beweisen. Ein zusätzliches Parkhauses darf nicht zu einem weiteren finanziellen Abenteuer wie das Palatin oder der Äußeren Helde führen. Grundsätzlich muss zumindest den Tagespendlern kostenfreier Parkraum zur Verfügung stehen. Ein denkbares zusätzliches Parkhaus muss von einem privaten Investor betrieben werden. Er entscheidet über die Wirtschaftlichkeit. Einen Eigenbetrieb durch die Gemeinde lehnen wir ab.


Kinder und Familie

Die FDP Wiesloch setzt sich ein für bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im einzelnen fordern wir

  • Ausreichend Krippenplätze
  • verlängerte Öffnungszeiten der Krippen
  • Kindergärten mit warmen Mahlzeiten und Ruhemöglichkeiten
  • Ein Gutscheinmodell, das die Eltern zu den eigentlichen Kunden macht, und das privaten Einrichtungen faire Chancen einräumt.
  • Nachhaltige Gewährleistung eines echten Ganztagesangebotes für alle Wieslocher Schulen. Diese Investitionen sind ein echter Standortfaktor und helfen an anderer Stelle Geld einzusparen.


Jugend und Beruf

Die FDP Wiesloch setzt sich ein für Bündnisse mit Unternehmen für den Einstieg aller Jugendlichen in das Berufsleben. Im einzelnen fordern wir

  • eine engere Zusammenarbeit zwischen regionalen Unternehmen mit der Gemeinde und den beteiligten Hilfsträgern, um die Eingliederung aller jungen Menschen in die Arbeitswelt zu gewährleisten.
  • Massiver Einsatz ehrenamtlicher Helfer. Beispielsweise öffnen eine ständige Kooperation mit Familien, Jugendverbänden und Vereinen auch die Möglichkeit einer besseren Gewaltprävention.


Generationenvertrag

Die FDP Wiesloch sieht die demographische Entwicklung als Chance und setzt sich ein für die bewusste Gestaltung der Attraktivität von Wiesloch für Jung und Alt. Bspw. sehen wir Wiesloch als attraktiven Wohnort für ältere Menschen mit der notwendigen Infrastruktur und verdichtetem Wohnraum mit altersgerechter Ausstattung in der Kernstadt. Dadurch gewinnt die Stadt zusätzliche Neubürger mit Kaufkraft im Einzelhandel und für altersbezogenes Dienstleistungsgewerb

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ARGUMENTE

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KOALITIONSVERTRAG

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